Ausmisten

klingt nicht so schön, wie Entkonsumieren, Reduzieren oder Ballast abwerfen.
Treffender, und auch irgendwie ehrlicher ist es aber schon. Für mich.

Wie bereits angekündigt, mache ich mich daran, Sachen auszusortieren,
die ich nicht mehr benötige, nicht mehr gut finde oder einfach nicht mehr will.

Da ich es mit der Plastikverzicht nicht ganz so radikal angehen will,
und Dinge erst nach und nach zu ersetzten gedenke – zumindest solche,
die noch in Gebrauch sind (die bösen Tuppers etwa oder deren billige Verwandschaft) –
widme ich mich zunächst einmal dem textilen Überfluss
bzw. den Schränken und Schubladen, die denselben beherbergen.

Als erstes sortiere ich den Inhalt meines Kleiderschranks in drei Kategorien ein:

1) passt, mag ich, wird behalten
2) mag ich, passt nicht, muss weg
3) mag ich nicht, kann weg

Alles zu 1) wird ordentlich wieder eingeräumt.
Fast unmerklich mogeln sich Teile aus 2) dazwischen.
Ich versuche hart zu bleiben.
Bei dem einen oder anderen Teil schaff ich es nicht.
Das meiste jedoch wird aussortiert.

Nun werden 2) und 3) genauer begutachtet und in zwei Haufen gelegt:

A) zu verschenken/verkaufen
B) für Kleiderspenden

Damit ist der erste Schritt getan.
Zwei Kleiderhügel warten auf ihre zweite Chance.

Der erste Eifer des Ordnung-Schaffens ist bereits  deutlich abgeschwächt.
Ich beschließe eine kleine Pause zu machen und sehe mich nach
guten Möglichkeiten für A) und B) um.

Darüber, wie es weiter geht, werde ich ein anderes Mal berichten.

Übrigens: Weitere vergnügliche Ausmist-Methoden findet man hier.
Nur so, falls noch jemanden die Aufräumwut packen sollte.

 

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