Das zweite Leben

für eine alte Jeans

ist keine neue, aber immer eine tolle Idee.
Die derzeit schönste – wie ich finde – kommt von Bridge & Tunnel

Es ist nicht nur die Philosophie, die hinter dem Konzept steckt,
die ich großartig finde,

die Produkte, die dort entstehen, sind ausgesprochen attraktiv,
zeitlos und teilweise sogar individualisierbar, wie dieser Rucksack
aus eigenen altgedienten Jeans.

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Sehr schön sind auch die angebotenen Shopper

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und Weekender.

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Auch über eine solche Clutch freut sich das Frauenherz 🙂

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Die Sachen sind nicht ganz billig, was sicher gerechtfertigt ist,
schließlich werden sie nicht in Billiglohnländern von Nähsklaven
zusammengeschustert. Ich werde mir eine Tasche auf jeden Fall
kaufen – demnächst. Und mich darüber freuen.

Plastikfrei – stylisch

 

Kein Bisschen bieder:

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Das ist doch mal eine Ansage:

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Ich finde das ist doch ein Anfang.

Meine derzeitigen Favoriten im Avocadostore:

 

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Bio-Beutel von Coromandel mit einem Motiv von Bruno Clasca
“Viel mehr Recycling geht nicht, denn für unsere Beutel werden zu 60% Biobaumwoll-Verschnitte
aus der Textilproduktion sowie zu 40% recycelte Plastikflaschen wiederverwendet,
die damit nicht mehr als Müll in unseren Ozeanen landen können.
Durch die Zertifizierung der Fair Wear Foundation werden zudem die Rechte der Arbeiter
gestärkt und faire Arbeitsbedingungen gefördert” liest man hier.

Die muss man haben 😉

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Obst- und Gemüsebeutel mit praktischer kleiner Aufbewahrungstasche.
Wollte ich mir schon längere Zeit zulegen, jetzt werde ich es.

 

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Karaffen aus recycelten Flaschen.
Die Idee gefällt mir, das Design auch.

Ein nachahmenswertes Projekt

Sie nennen sich  Cöp(m)adam, auf Deutsch so viel wie “Müll-Damen”
und sind mittlerweile ein Vorzeigeunternehmen von Frauen, die
aus Wegwerfverpackungen und Abfall ein Kunsthandwerk betreiben
und zum ersten Mal in ihrem Leben eigenes Geld verdienen.
Zuvor waren sie abhänging von ihren – nicht selten gewalttätigen – Männern.

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Gegründet wurde “Cöpmadam” von der amerikanischen Anthropologin Tara Hopkins,
die die Idee hatte, türkischen Hausfrauen ohne Berufsausbildung eine Möglichkeit
zum Broterwerb durch kreative Arbeit zu bieten.
Millionen Türkinnen kommen nie in den Genuss einer guten Schulausbildung
oder einer beruflichen Laufbahn. Das macht sie abhängig von ihren Familien und
den Männern, ein Grund weshalb Fälle von häuslicher Gewalt im Land oft ungeahndet bleiben.
Durch die Möglichkeit, eigenes Geld zu verdienen, sollen die Frauen ein Stück weit
selbständiger und selbstbewusster werden und aus ihrer Opferrolle herauskommen.

Neben frauenpolitischen Gründen spielt bei “Cöpmadam”
das Thema Umweltschutz eine große Rolle .
Der Ausgangsstoff für Taschen und Accessoires, die hier gefertigt werden, ist Müll.
Von der Chipstüte bis zum weggeworfenen Bonbonpapier:
der Müll wird gesammelt, gereinigt und in neue Formen gepreßt.
Jedes Produkt ist reine Handarbeit und ein Unikat.
Über drei Tonnen Müll jährlich wandelt Cöpmadam so in kleine Kunstwerke um,
die inzwischen in exklusiven Boutiquen in Istanbul abgeboten und ins Ausland verkauft werden.
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Eine neue Website mit online-Shop ist im Entstehen. Hier wird man sie bald kaufen können.
Auch bei Karinca, eine türischen Kette von Accessoires-Läden für Taschen von “Cöpmadam”.

 

Einrichtungstipp Palettenmöbel

Europaletten als Baumaterial für Möbel? Geht das?

Wer jetzt an drei Europaletten und eine Matratze darauf als provisorischen Schlafplatz denkt, hat weit gefehlt.

Ein Möbelbauer in Berlin hat es vorgemacht:

Hier werden Möbel für Individualisten und Menschen, die einen Sinn für das Besondere haben, gefertigt. Aus Paletten.

Für alle, die eine Vorliebe für das Kühle, Puristische, Nordische haben:

Palettenmöbel in Weiss

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oder wer es rustikaler mag:

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Ich finde diese Art Möbel großartig! Wer noch?